Marco Altinger
Wer ist Marco
Altinger wirklich?

Bildung und Ausbildung in Bayern

Gute Bildung ist die Grundlage unseres Wohlstandes.

Die Wirtschaft ist darauf angewiesen, dass bestens ausgebildete junge Menschen aus den Schulen und Hochschulen kommen.

Wenn man hört, dass in den Ausbildungsbetrieben aber noch saubere Rechtschreibung und mathematisches Grundwissen nachgeholt werden muss, dann liegt etwas im Argen. Ich bin der Meinung, dass der Lehrplan auf notwendiges Grundwissen reduziert werden muss. Das fachspezifische Wissen erlernt man später im Beruf bzw. Studium. Aber die wesentlichen Grundrechenarten, eine vernünftige Fremdsprache und ein ordentliches Deutsch müssen in der Schule vermittelt werden.

In Zeiten in denen Rechts- und Linksextreme leider wieder erstarken, sollte jede Schülerin und jeder Schüler auch über ein Grundwissen in Sozialkunde und Geschichte verfügen, dass niemand den Rattenfängern auf den Leim geht. 

Die Grundschule sollte meines Erachtens aufgewertet werden. Kinder sind mit 10 Jahren in ihrer Entwicklung noch nicht so weit. Die frühzeitige Trennung in Gymnasium, Mittelschule und Realschule führt oftmals dazu, dass Kinder falsch eingeschätzt werden und nicht die für sie optimale Ausbildung erhalten. Ich plädiere daher für eine sechsjährige Grundschulzeit.

Insgesamt müssen aber die Schulen auch durchlässiger werden. Menschen entwickeln sich, dementsprechend sollten Wechsel zwischen den Schularten auch alltäglicher werden. Im Bereich der Hochschulpolitik spreche ich mich für nachgelagerte Studienbeiträge aus. In der Regel verdienen Akademiker später besser und ich finde es unfair, wenn die Mensafrau die hochwertige Ausbildung des späteren Chefarztes bezahlen muss.

Dieses Geld soll aber nur den Hochschulen zur Verfügung stehen und darf auch keine staatlichen Mittel ersetzen. Im Bereich der Weiterbildung muss Deutschland flexibler werden. Auch bereits Erwachsene sollen noch einmal umschulen können ohne Schwierigkeiten zu haben.

Insgesamt muss die Bildung auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts reagieren. Wir sollten daher auch das Kooperationsverbot lockern und die Gelder, die die Bundesregierung bereit stellt auch annehmen.

Bayern steht nicht im Wettbewerb mit Niedersachsen oder Südtirol sondern im Wettbewerb mit Peking und Kalifornien.  Die Digitalisierung muss auch in den Schulen Einzug halten. Kenntnisse in den gängigen Office Programmen sowie der richtige Umgang mit Quellen aus dem Internet müssen in den Schulen vermittelt werden. Hier muss auch eine entsprechende IT Ausstattung bereit gestellt werden, so dass jeder Schüler einen Laptop hat.