Marco Altinger
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Frauenhäuser - Ganz unten auf der politischen Agenda von Söder und Co

Dem Thema Frauenhäuser wurde über Jahre hinweg viel zu wenig Beachtung geschenkt und das besonders von politischer Seite aus.
Dabei sollte die Unterstützung von Menschen, die sich in einer Notlage befinden eine der höchsten Prioritäten für den Staat darstellen.

Dass die Frauenhäuser der AWO und der Caritas seit 2011 überbelegt sind, zeugt davon, dass die aktuelle Regierung offensichtlich andere Interessen verfolgt.
Die derzeitigen Verantwortlichen im Landtag sind so mit ihren Machtspielchen beschäftigt, dass die darunter leiden, die es am nötigsten haben. Das äußert sich beispielsweise darin, dass Frauen, auch wenn sie sich in großer Not befinden, eine Aufnahme im Frauenhaus nicht garantiert ist.

Dabei hätte die Politik längst die Möglichkeit gehabt, aktiv zu werden, da die vorherrschenden Probleme wie Platznot und Personalmangel nicht erst seit gestern bestehen.
Dazu kommt, dass die Frauenhäuser gezwungen sind, ihren Arbeitsaufwand so gering wie möglich zu halten, um für die Frauen da sein zu können, die es bereits in eines der Häuser geschafft haben. Das bedeutet im Umkehrschluss aber, dass andere wichtige Tätigkeiten wie z.B. Präventionsarbeit und Fachtagungen stark eingeschränkt werden müssen. Um diese Felder überhaupt noch bedienen zu können, sind die Frauenhäuser auf die Unterstützung von Außerhalb angewiesen.

Es kann nicht sein, dass sich die zuständigen Stellen darauf verlassen, dass Spenden und freiwilliges Engagement die äußerst angespannte Lage schon richten werden. Deshalb hier ein Appell an die Politik: Setzt die richtigen Prioritäten und investiert in die richtigen Stellen. Wahlkampfgeplänkel darf nicht vor dem Wohlergehen der Bürger stehen.

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