Marco Altinger
Wer ist Marco
Altinger wirklich?

Gelungene FDP Wahlkampfauftaktveranstaltung zur Landtags- und Bezirkstagswahl: „Bildung ist unsere Zukunft“

FDP Direktkandidat Altinger zeigt sich angriffslustig

Am Dienstag den 18.09.2018 luden die Kandidaten des Stimmkreises 202 (Dingolfing-Landau-Landshut) für den bayerischen Landtag und niederbayerischen Bezirkstag zur offiziellen Wahlkampfauftaktveranstaltung nach Vilsbiburg ins G´sellnhaus ein.

Begrüßt wurden die 35 Gäste von FDP Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden der FDP Landshut-Land Nicole Bauer und dem Ergoldinger FDP Kreisrat Toni Deller, bevor FDP Landtagsdirektkandidat Marco Altinger,  zum Hauptteil des Abends überging.

Was es in Bayern zu verbessern gilt und wie das am besten umgesetzt werden soll, kurzum Pläne und Visionen für die Arbeit im bayerischen Landtag, waren das Kernthema der Veranstaltung.

Zunächst ging der Landshuter Unternehmer Marco Altinger, welcher selbst mit seinen Kinderkarateschulen in Bayern in Sachen Bildung unterwegs ist, auf das Thema Bildung und die Klagen der bayerischen Lehrer ein: Einstellung auf Befristung, die große Verwirrung um G8 und G9 und die wortwörtliche Kreidezeit anstelle von digitalen Lösungen in bayerischen Klassenzimmern. Bayerns ländliche Regionen beklagen zudem das steigende Grundschulsterben. Unterichtsgarantie und die Bereitschaft signifikant in das Bildungssystem zu investieren, sind Dinge, die Marco Altinger als Herzensangelegenheiten präsentierte.

Dazu ergänzte Christian Güthner, FDP Bezirkstagskandidat aus Vilsbiburg: „Bildung ist eines der großen Themen unserer Zukunft. Keine andere Partei hat so gut erkannt, dass unsere nächste Generation nur auf gute Bildung aufbauen kann.“

Auch andere drängenden Themen sollten bei der Auftaktveranstaltung nicht unbeleuchtet bleiben. Als ehemaliger Polizist äußerte sich Marco Altinger auch zum Thema Sicherheit und forderte unter anderem einen Ausbau der europäischen Grenzschutzorganisation FRONTEX und die Vertiefung von zwischenstaatlicher Partnerschaft. Des weiteren ein qualifiziertes Einwanderungsgesetz nach kanadischem oder australischem Vorbild. Er kritisierte insbesondere, dass die jetzige bayerische Staatsregierung 500 Polizeibeamte aus ihren Dienststellen abzog und hier eine „pseudo Grenzpolizei“, welche eigentlich Anfang der 90er Jahre längst offiziell abgeschafft wurde und dies ja die hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei sei, etabliert wird. Dies sei nichts anderes als Augenwischerei für unsere Bürger. Seit Bestehen der neuen „Grenzpolizei“ wurde gerade mal eine Person zurück gewiesen. Außerdem seien die niederbayerischen Polizeidienststellen längst unterbesetzt und werden nun noch mehr belastet, so dass die Polizisten noch mehr überstünden leisten müssen. Das sei so nicht zielführend, so der ehemalige Polizist und heutige Unternehmer Marco Altinger.

In Bezug auf Wirtschaftspolitik sprach Marco Altinger, neben anderen Dingen, über bezahlbaren Wohnraum und die Stärkung des bayerischen Mittelstandes. Insbesondere sei das digitale Zeitalter 4.0, von welchem die bayerische Staatsregierung immer spricht, nicht beim Niederbayern angekommen, so Altinger. „Wenn ich mir das Handynetz in Niederbayern ansehe, dann bekomm ich das Grausen. Teilweise nicht mal in den größeren niederbayerischen Städten, hat man ordentlichen Empfang“, so Altinger.

Außerdem meinte er: „Nicht mal ordentlich Netflix oder andere Dinge kann man sich ohne Unterbrechung in Landshut ansehen, da das Internet, welches angeblich 50.000 Mbit sei, regelmäßig zusammenbricht. Zukunft und Digitalisierung sieht anders aus und wir sind hier immer noch Entwicklungsland“, so Marco Altinger.

Dass der Dienstagabend ermutigen sollte, für ein modernes und zukunftsorientiertes Bayern einzustehen, bestätigte der FDP Landtagslistenkandidat Franz Egerer aus Grossköllnbach zum Schluss noch wie folgt an: „In einer Alleinherrschaft muss man doch in einer Welt der Glückseligkeit leben, aber warum gibt es dann so viele Baustellen in Bayern?“

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Toni Deller, Marco Altinger, Franz Egerer, Christian Günthner und Nicole Bauer.