Marco Altinger
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Pflegenotstand, aber keine Revolution gegen die Definition

Pflegenotstand in Deutschland ist und bleibt eines der wichtigsten Themen, die der Regierung vorliegen. Trotz der Dringlichkeit des Problems scheint die CSU weiter Rückschritte zu machen, anstatt die Pflege in Bayern wirklich voran zu bringen.

Allein die Tatsache, dass die Förderung von Ausbildungen zu Pflegeberufen an der Definition scheitert, ist schon beschämend.
Es werden händeringend Pflegekräfte gesucht, aber welche auszubilden ist offenbar nicht die naheliegendste Lösung für Herrn Söder. 

Stattdessen werden junge Menschen, die sich für einen Pflegeberuf interessieren, durch die aktuelle Verwaltungskrise im Ministerium weiter abgeschreckt. Wenn Auszubildende fürchten müssen, ihre Ausbildung aufgrund von fehlender Förderung beenden zu müssen, sollten spätestens dann alle Alarmglocken angehen. Dennoch ist es für die Behörden wichtiger zu prüfen ob sie überhaupt Unterstützung, in Bezug auf den jüngsten Skandal, leisten wollen.

Das Schlagwort zum Thema Pflege ist meiner Meinung nach definitiv ‚Wertschätzung‘.
Wie kann es sein, dass die Pflegebranche so gegen die Regeln von wirtschaftlichem Wettbewerb arbeitet? Das liegt wohl an mangelnder Wertschätzung und Unterstützung der Pflegenden. Die Regierung muss sofort aktiv werden und Berufe in der Pflege wieder attraktiv machen. Das muss durch bessere Bezahlung im Job und aber auch durch eine maßgeblich verbesserte Unterstützung in der Ausbildung geschehen.
Und das alles muss besser gestern als heute passieren.

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